Eigenplasma
Wir behandeln die Haut mit Ihrem eigenen Blutplasma in Münster
Manche Haut braucht kein Volumen, sondern Anregung. Bei der Eigenplasma-Behandlung kommt genau das aus Ihrem eigenen Blut — ohne Fremdmaterial und damit ohne Allergierisiko.
Was bei der Behandlung passiert
Ihnen wird zunächst wie bei einer gewöhnlichen Blutentnahme etwas Blut abgenommen. In einer Zentrifuge wird daraus der plättchenreiche Anteil des Plasmas gewonnen — der Teil, der die körpereigenen Wachstumsfaktoren enthält.
Dieses Plasma wird anschließend in feinen Mengen in die Haut eingebracht. Es füllt nichts auf, sondern regt das Gewebe an, selbst zu arbeiten: Fibroblasten bilden Kollagen, die Haut wird fester und besser durchfeuchtet.
Wofür sich das eignet
Eingesetzt wird die Behandlung dort, wo die Haut dünn, müde oder trocken geworden ist — im Gesicht, am Hals, im Dekolleté und an den Handrücken. Auch die Lippen lassen sich damit behandeln, wenn es weniger um Volumen als um Beschaffenheit geht.
Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Kopfhaut bei Haarausfall: Das Eigenplasma wird dabei in die Kopfhaut eingebracht, um die Haarwurzeln zu versorgen. Ob das in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir vorab im Gespräch.
So läuft der Termin ab
Blutentnahme, Aufbereitung und Behandlung finden in einem Termin statt; rechnen Sie mit etwa 45 bis 60 Minuten, wovon der größte Teil auf das Aufbereiten entfällt. Die Haut wird vorher betäubt.
Weil das Ergebnis auf körpereigener Regeneration beruht, zeigt es sich nicht sofort, sondern über Wochen. Üblich ist eine Serie von mehreren Sitzungen im Abstand einiger Wochen — wie viele in Ihrem Fall sinnvoll sind, besprechen wir vorher.
Was es kostet
Das Beratungsgespräch ist kostenlos. Die Behandlung beginnt bei 350 €. Was in Ihrem Fall nötig ist — welche Areale und wie viele Sitzungen —, sagen wir Ihnen im Gespräch, bevor Sie sich entscheiden.
Warum kein Fremdmaterial
Der Unterschied zu Fillern ist grundsätzlich: Es wird nichts eingebracht, was der Körper nicht selbst hergestellt hat. Damit entfallen die Fragen, die sich bei Fremdmaterialien stellen — Verträglichkeit, Abbauverhalten, im schlechten Fall Knötchenbildung. Was bleibt, ist die Anregung des eigenen Gewebes.
Das heißt zugleich: Wo Volumen tatsächlich fehlt, ersetzt Eigenplasma keinen Filler. Beides schließt sich nicht aus, aber es tut Unterschiedliches — und was Ihr Anliegen braucht, sehen wir uns gemeinsam an.
Was danach normal ist
Direkt nach der Behandlung sind kleine Rötungen und leichte Schwellungen üblich; sie klingen meist innerhalb eines Tages ab. Für 24 Stunden bitte kein Sport, keine Sauna, kein Solarium.
Wenn Sie blutverdünnende Medikamente nehmen oder eine Erkrankung des Blutbildes bekannt ist, sagen Sie es bitte vorher — dann sehen wir uns an, ob die Behandlung für Sie in Frage kommt.



